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Neues Weißbuch Japans: Wachstum von Chinas Kampfflugzeugen 2025–2026

Konferenztisch mit Modellflugzeug, japanischer und chinesischer Flagge, offenes Buch und digitaler Asienkarte im Hintergrund.
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Das japanische Verteidigungsministerium hat mit der Veröffentlichung einer neuen Ausgabe seines Weißbuchs ein deutliches Wachstum der chinesischen Kampfflugzeugflotte für den Zeitraum 2025–2026 herausgestellt. Der Bericht ordnet zudem die aktuelle Lage in der Region ein und stellt die Luftstreitkräfte weiterer Akteure gegenüber – darunter Taiwan, Nordkorea und Südkorea.

👉 Weiterlesen: Peking reagierte auf das Weißbuch Japans und kritisierte dessen Warnungen zu den chinesischen Streitkräften

Weißbuch Japans: Entwicklung der chinesischen Kampfflugzeuge 2025–2026

Im Rahmen der Analyse zum militärischen Kräfteverhältnis zwischen China und Taiwan behandelt das Weißbuch den Zustand und die Fortentwicklung der chinesischen Kampf авиаtion. In dieser Gegenüberstellung wird die deutliche Überlegenheit Pekings gegenüber Taipeh sichtbar. Als besonders wesentlich hebt der Bericht den anhaltenden Ausbau auf chinesischer Seite hervor – ebenso wie den Vorteil bei den Plattformen, der aus der Entwicklung eigener Entwürfe von Jägern der 5. Generation resultiert.

Laut den Angaben des japanischen Verteidigungsministeriums verfügen die chinesischen Streitkräfte über 1.838 Jäger der vierten und fünften Generation im aktiven Dienst. Für 2024 hatte Japan noch insgesamt 1.668 Flugzeuge gemeldet. Für 2026 wird die chinesische Flotte wie folgt aufgeschlüsselt:

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  • J-10: 608

  • Su-27/J-11: 327

  • Su-30: 97

  • Su-35: 24

  • J-15: 116

  • J-16: 350

  • J-20: 308

  • J-35: 8

Taiwan im Vergleich: Bestand an Jägern und Abfangjägern

In demselben Abschnitt bewertet das Weißbuch auch die Kampfflugzeuglage Taiwans. Demnach soll das Land über 410 Jäger und Abfangjäger verfügen, darunter Mirage 2000-5EI/DI, F-16V (modernisierte Block 20) sowie F-CK-1C/D. Zudem wird daran erinnert, dass die taiwanische Luftwaffe in den kommenden Jahren 66 neue F-16V Block 70/72 einführen möchte, was die Flotte des US-amerikanischen Jagdbombers deutlich vergrößern würde.

Das Tempo, mit dem China seine Kräfte im Verhältnis zu Taiwan ausbaut, wird in der entsprechenden Grafik des Berichts veranschaulicht.

Wie viele Kampfflugzeuge hat die Japanische Luftselbstverteidigungsstreitkraft (JASDF)?

Die Japanische Luftselbstverteidigungsstreitkraft (JASDF) hält nach eigener Darstellung eine spürbare Abschreckungsfähigkeit aufrecht, die sich sowohl durch die Menge als auch durch die Qualität ihres Luftpotenzials auszeichnet. Mit der Anpassung strategischer Leitlinien setzt die JASDF nicht nur auf die Absicherung ihrer Kampfflugzeugkomponente, sondern sucht fortlaufend nach Wegen, ihre Fähigkeiten weiter auszubauen.

Das Rückgrat der japanischen Kampffliegerkräfte bilden die McDonnell Douglas/Mitsubishi F-15J/DJ Eagle – ältere, aber weiterhin leistungsfähige Abfangjäger. Ergänzt werden sie durch die F-35A/B Lightning II der 5. Generation, das modernste Kampfflugzeug im japanischen Dienst, sowie durch die Jagdbomber Mitsubishi F-2. Letztere gelten als die „kräftigeren und schwereren“ Verwandten der F-16, deren Grundentwurf als Basis für die Entwicklung diente.

In Summe verfügt Japan über 344 Kampfflugzeuge, verteilt wie folgt:

  • F-15J/DJ: 200
  • F-2A/B: 90
  • F-35A/B: 54 (147 Einheiten bestellt)

Nordkorea: deutlich abgeschlagen

Als anhaltende regionale Bedrohung nennt der Bericht weiterhin das Regime in Pjöngjang. Dessen Abschreckung stützt sich vor allem auf die Entwicklung verschiedenster ballistischer Raketen und Marschflugkörper – aus Sicht Japans und regionaler Partner die zentrale Gefahr. Gleichzeitig wird festgehalten, dass diese stark ausgebaute Raketenfähigkeit, die in Zusammenhang mit dem Krieg in der Ukraine zusätzliche praktische Erfahrung sammelt, nicht im gleichen Maß von der Kampffliegerei begleitet wurde.

Die Leistungsfähigkeit der Luftstreitkräfte der Koreanischen Volksarmee beruht demnach auf Mustern, die deutlich hinter modernen Standards zurückliegen. Das japanische Verteidigungsministerium berücksichtigt dabei ausschließlich die MiG-23 und MiG-29; deren Bestand wird auf insgesamt rund 74 Flugzeuge beziffert (56 bzw. 18 Exemplare).

Titelbild illustrativ. Quelle: China Military English


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