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Whitney Lynn aus Alaska-Airlines-Flug entfernt: TikTok-Predigt im Gang vor dem Start

Frau spricht in Flugzeugkabine, zwei Polizisten kontrollieren, Passagiere schauen aufmerksam zu.

Ein ungewöhnlicher Zwischenfall hat kürzlich einen Flug der Alaska Airlines geprägt: Die Evangelistin Whitney Lynn, die durch virale Predigten auf TikTok bekannt wurde, wurde aus dem Flugzeug gebeten, nachdem sie noch vor dem Start im Gang eine Predigt gehalten hatte.

Die Szene sorgte für Aufmerksamkeit. Die Fluggesellschaft setzte Lymns Flugberechtigung bei Alaska Airlines vorläufig aus und prüft im Rahmen einer Untersuchung, ob sie auf eine Liste von Passagieren gesetzt wird, die künftig nicht mehr befördert werden.

Whitney Lynn und Alaska Airlines: Predigt während der Bodenwartezeit

Whitney Lynn war bereits im Januar 2025 ins Gespräch gekommen, nachdem sie nach der Landung eines Fluges in Los Angeles eine „prophetische Warnung“ ausgesprochen hatte. Dieses Mal nutzte sie eine Verzögerung am Boden am Orlando International Airport, um den Passagieren der Alaska Airlines eine religiöse Botschaft zu übermitteln – viele reagierten dabei sichtbar überrascht.

„Hallo zusammen. Guten Morgen. Ich weiss, wir warten hier alle. Das ist irgendwie frustrierend, oder? Dieses Warten. Aber ich möchte sagen, dass Gottes Zeitplan perfekt ist und dass er alles weiss. Vielleicht schützt er uns heute vor irgendeiner Gefahr“, begann Whitney, während sie durch den Gang des Flugzeugs ging. Danach unterstrich sie ihren Glauben: „Jesus Christus liebt euch so sehr, dass er für eure Sünden am Kreuz gestorben ist. Er ist nach drei Tagen auferstanden. Er lebt und ist der einzige wahre Gott…“

Eingreifen an Bord: Ausschiffung durch Bodenpersonal und Polizei

Obwohl die Evangelistin lautsprachlich predigte, griff zunächst keine Flugbegleiterin und kein Flugbegleiter unmittelbar ein. Hinter den Kulissen soll die Crew jedoch bereits entschieden haben, dass Whitney die Reise nicht fortsetzen dürfe.

Daraufhin wurde ein Bodenmanager hinzugezogen, begleitet von der Polizei, um Whitney aus dem Flugzeug zu holen. In TikTok-Videos veröffentlichte sie später Aufnahmen des Moments und sagte, die Flugbegleiter hätten sich „nicht sicher“ gefühlt, wenn sie an Bord bleibe.

Vorwürfe und Verweis auf die First Amendment-Rechte

In einem der Videos kommentierte Whitney den Vorfall mit den Worten: „Ich sage euch, was das ist… das ist geistlicher Krieg.“ Dazu erklärte sie: „Dämonen mögen den Namen Jesus nicht… Es ist nicht sicher, über das Evangelium zu sprechen. Ist das ein Verbrechen? Ist das gegen das Gesetz? Wir werden verfolgt, weil wir Christen sind.“

Nach der Ausschiffung erhielt Whitney laut Bericht eine offizielle E-Mail von Alaska Airlines. Darin wurde ihr mitgeteilt, dass ihr Recht, mit der Fluggesellschaft zu reisen, vorübergehend ausgesetzt werde – ebenso bei den Partnern Hawaiian Airlines und Horizon Air –, bis die Untersuchung abgeschlossen ist. Das Unternehmen kündigte an, sie zu informieren, sobald das Verfahren beendet sei.

Als Reaktion darauf erklärte Whitney, ihre durch die First Amendment der Verfassung der Vereinigten Staaten garantierten Rechte würden verletzt. Ausserdem deutete sie an, dass sie Beifall bekommen hätte, wenn sie stattdessen eine Rede mit gegenteiligen politischen Positionen gehalten hätte. „Das ist ein geistlicher Krieg. Wir wissen, dass es die letzten Zeiten sind“, sagte sie in einem Video, in dem sie ihrem Ärger Luft machte.

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