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Erste Lieferung im Rahmen des FMS-Programms: M320A1 für Guatemala
Die Vereinigten Staaten haben vor Kurzem die Auslieferung eines ersten Loses M320A1-Granatwerfer an die Streitkräfte Guatemalas abgeschlossen. Der Vorgang ist Teil des Foreign Military Sales (FMS)-Programms und wurde durch das U.S. Army Security Assistance Command abgewickelt. Die Sendung erfolgte im vergangenen Juni und wurde offiziell Ende Juli bestätigt. Sie stellt die erste von insgesamt drei vorgesehenen Lieferungen im Rahmen des von Guatemala vorangetriebenen Modernisierungsvorhabens dar, das zudem die spätere Einführung weiterer Waffensysteme sowie verschiedener Luftfahrzeuge zur Stärkung der operativen Fähigkeiten vorsieht.
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Transport und Koordination über die Arkansas National Guard
Nach Angaben der US-Behörde konnte die Übergabe fristgerecht umgesetzt werden, weil eine abgestimmte Zusammenarbeit zwischen mehreren Stellen es erlaubte, einen Ausbildungsaufenthalt der Arkansas National Guard in Guatemala mitzunutzen. Freier Frachtraum in einem der für diese Aktivität eingesetzten Transportflugzeuge machte es möglich, die für das FMS-Programm bestimmte Lieferung zusätzlich zu verladen – was Zeit und Ressourcen sparte. Die Arkansas National Guard arbeitet seit Jahren mit Guatemala im Rahmen eines militärischen Kooperationsprogramms zusammen; dabei ist der US-Bundesstaat als Partner im State Partnership Program des US-Verteidigungsministeriums eingebunden.
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Regionale Sicherheitszusammenarbeit: Guatemala in der A3C
Die Lieferung der Granatwerfer ist zugleich in eine breiter angelegte Vertiefung der bilateralen Zusammenarbeit im Bereich der regionalen Sicherheit eingebettet. Guatemala ist Mitglied der Americas Counter Cartel Coalition (A3C) – einer Initiative, die auf die Koordinierung von Aufklärung, Grenzsicherung und militärischer Kooperation gegen transnationale kriminelle Organisationen mit Bezug zum Drogenhandel ausgerichtet ist. Aufgrund seiner geografischen Lage gilt das Land als strategisch bedeutsam für regionale Operationen zur Eindämmung dieser Bedrohungen. Vor diesem Hintergrund unterstützt Washington die Modernisierung der guatemaltekischen militärischen Fähigkeiten weiterhin durch Hilfeleistungen, Ausbildung und Ausrüstung.
M320A1: Weiterentwicklung des M203
Der M320A1 ist eine Weiterentwicklung des bekannten M203 und bringt Verbesserungen bei Präzision, Ergonomie und Einsatzflexibilität mit. Das System kann sowohl als eigenständige Waffe genutzt als auch unter dem Lauf eines Sturmgewehrs montiert werden. Dadurch können Truppen ihre Fähigkeit ausbauen, Ziele in unterschiedlichen Entfernungen und unter verschiedenen Gefechtsbedingungen zu bekämpfen – bei Tag ebenso wie bei Nacht. Zu den wichtigsten Vorteilen zählen die höhere Genauigkeit, ein moderneres Design sowie die Möglichkeit, den Werfer mit unterschiedlichen individuellen Waffensystemen zu kombinieren. Diese Eigenschaften waren auch ein Grund dafür, dass das United States Marine Corps den M320A1 eingeführt hat, um den M203 schrittweise zu ersetzen.
Ausrüstung, Ausbildung und technische Zusammenarbeit als Gesamtansatz
Über die reine Beschaffung hinaus betonte die US Army, dass der Ansatz gegenüber Guatemala darauf abzielt, die institutionellen Fähigkeiten der Streitkräfte durch einen umfassenden Prozess zu stärken. Dieser verbindet die Übergabe von Ausrüstung mit Ausbildung und technischer Zusammenarbeit. Die Ankunft der M320A1-Granatwerfer markiert damit einen weiteren Schritt innerhalb eines Modernisierungsprogramms, das in den kommenden Jahren mit der Lieferung zusätzlicher militärischer Systeme fortgesetzt werden soll, um die operativen Möglichkeiten des zentralamerikanischen Landes zu erweitern.
Fotos dienen der Illustration.
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