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Israelische Regierung genehmigt bis zu 55 Millionen Schekel Entschädigung für Fluggesellschaften

Geschäftsmann arbeitet am Flughafen mit Laptop, Akten und Flugzeugmodell am Fensterbrett.

Beschluss der israelischen Regierung: bis zu ILS 55 Millionen für Ausgleichszahlungen

Die israelische Regierung hat laut einer Mitteilung des Verkehrsministeriums vom 15. Juli einen Rahmen von bis zu 55 Millionen Schekel (rund 18 Mio. US-Dollar) freigegeben, um inländische Fluggesellschaften für anerkannte Ausgaben zu entschädigen. Diese Kosten stehen im Zusammenhang mit der Umpositionierung von Flügen während der gemeinsamen Militärkampagne mit den Vereinigten Staaten gegen den Iran.

Auswirkungen des Konflikts auf Betrieb und Ben-Gurion-Flughafen in Tel Aviv

Seit Beginn der Auseinandersetzung führten die Airlines Evakuierungsflüge durch, um Flugzeuge aufgrund von Sicherheits- und operativen Einschränkungen im Ausland zu parken.

Die Behörden setzten zudem Obergrenzen für die Zahl der Passagiere auf abgehenden Flügen fest und beschränkten die Standzeit von Flugzeugen am Ben-Gurion-Flughafen in Tel Aviv. Zusätzlich war die Abstellkapazität des Flughafens teilweise dadurch reduziert, dass dort auch US-Militärflugzeuge parkten.

Mechanismus der Entschädigung: Zuständigkeiten und offene Details

Die israelische Zivilluftfahrtbehörde wurde gemeinsam mit dem Finanzministerium beauftragt, den Entschädigungsmechanismus auszuarbeiten. Welche finalen Kriterien gelten und wie die Mittel auf einzelne Unternehmen verteilt werden, wurde bislang nicht bekanntgegeben.

Regeln des ersten Pakets: 33,5% plus mögliche zusätzliche 33,5%

Nach den Vorgaben des ersten Pakets können Fluggesellschaften die Erstattung von 33,5% der anerkannten Ausgaben beantragen, sofern sie ein Jahr lang keine Dividenden an Aktionäre ausschütten.

Weitere bis zu 33,5% Erstattung sind möglich, wenn die Aktionäre eine Kapitalzufuhr leisten, die dem zusätzlichen Beitrag des Staates entspricht. Damit kann das Programm bis zu 67% der anerkannten Kosten abdecken – unter Einhaltung des globalen Höchstbetrags von ILS 55 Millionen für 2026.

Frühere Vorlage vs. neue Mitteilung: breiterer Kostenkatalog

Ein früherer Vorschlag sah vor, dass die Regierung 70% der Parkkosten für Flugzeuge im Ausland übernimmt. Diese Kosten waren auf ILS 50 bis 100 Millionen (16,4 bis 32,8 Mio. US-Dollar) geschätzt worden und hätten Unternehmen wie El Al Israel Airlines, Arkia Israeli Airlines, Israir und airHaifa zugutekommen sollen.

Im Unterschied zur vorherigen Vorlage, die ausschließlich Gebühren für das Parken im Ausland umfasste, erkennt die neue Mitteilung auch Kosten für Ferry-Flüge an – einschließlich Verlusten durch Stornierungen sowie weiterer betrieblicher Unterbrechungen.

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