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Brasiliens Marineinfanterie zeigt vor der COP30 eine Flusslandung an der Praia do Amor in Pará

Soldaten in Tarnuniformen rennen am Strand entlang, daneben ein Boot mit zwei weiteren Soldaten auf dem Wasser.
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Vorbereitung auf die COP30: Flusslandung bei der Praia do Amor

Im Vorfeld der Aktivitäten rund um die COP30 führte die brasilianische Marineinfanterie am Donnerstag, dem 6. November, eine Demonstration einer Flusslandung an der Praia do Amor durch. Der Strand liegt nahe dem Hafen von Outeiro im Bundesstaat Pará (Brasilien). Die von der Brasilianischen Marine organisierte Übung war Teil der regulären Ausbildung der amphibischen Kräfte und sollte ihre Reaktions- und Manövrierfähigkeit bei Operationen entlang von Flussufern zeigen – ein Einsatzprofil, das für das amazonische Umfeld typisch ist.

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Kräfteansatz und eingesetzte Mittel der brasilianischen Marineinfanterie

An der Vorführung nahmen rund 50 Marineinfanteristen des 2. Bataillons für Flussuferoperationen (2ºBtlOpRib) teil. Vor den Augen von Anwohnern und Beschäftigten aus dem Küstenbereich führten sie verschiedene taktische Landungsabläufe durch.

Im Verlauf des Tages kam es zu einem umfassenden Einsatz, bei dem auch das Flussschiff „Pará“ eingebunden war. Ergänzt wurde es durch Truppentransportboote sowie Schnellboote für Flussoperationen – allesamt zentrale Plattformen für derartige Missionen auf den Flüssen des Amazonasgebiets.

Übungsablauf in drei Phasen

Die Demonstration gliederte sich in drei Hauptphasen:

  1. Taktische Beladung: Vorbereitung der Boote und deren Ausbringen in den Fluss, unterstützt durch das Schiff „Pará“.
  2. Flussverlegung: Verlegung der Einheiten bis in die Nähe des Strandes; anschließend stellten die Boote den Kontakt zum Ufer her.
  3. Anlandung: Landung der Marineinfanteristen als Abschluss der Übung – damit wurden die vorgesehenen Ziele erreicht und die Vorführung beendet.

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Aussagen der Kommandanten und Sicherheitsauftrag zur COP30

Zum Ergebnis der Übung erklärte Fregattenkapitän (Marineinfanterie) David Teixeira Antunes, Kommandeur des 2. Bataillons für Flussuferoperationen: „Der Erfolg dieser Übung zeigt sowohl der Marine selbst als auch der Bevölkerung von Pará, dass wir dauerhaft bereit sind, in den unterschiedlichsten Missionen eingesetzt zu werden.“ Der Offizier hob dabei den expeditionären Charakter der Marineinfanterie und ihre strategische Rolle innerhalb der operativen Struktur der Brasilianischen Marine hervor.

Antunes zufolge sind die Soldaten des 2. Bataillons in einen Verband von nahezu 3.000 Angehörigen der Brasilianischen Marine eingebunden, die in Belém unter der Fuerza Naval Componente (FNC) eingesetzt sind. Diese Komponente ist Teil des Comando Operacional Conjunto „Marajoara“ des Verteidigungsministeriums. In dieses Dispositiv sind ebenfalls das Brasilianische Heer sowie die Brasilianische Luftwaffe eingebunden. Aufgabe ist es, während der COP30 die Sicherheit der Delegationen und der kritischen Infrastruktur der Stadt zu verstärken.

Der Kommandeur der Grupo de Patrulla Naval del Norte, Kapitän zur See Guilherme Barros Moreira, betonte zudem, dass der Gipfel die strategische Bedeutung des amazonischen Flussraums besonders sichtbar gemacht habe. Dieser umfasse mehr als 20.000 Kilometer an schiffbaren Wasserwegen, die geschützt und kontrolliert werden müssten. In diesem Zusammenhang sagte er: „In diesem Kontext ist das Mehrzweckschiff ‚Pará‘ ein ideales Mittel für den Transport von Personal und Material, da es die Kontrolle der Uferzonen und die logistische Aufrechterhaltung der Operationen ermöglicht“.

Bildnachweis: Brasilianische Marine.

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