- Zona Militar zu Google Feed hinzufügen: Warum hinzufügen? So erhalten Sie die neuesten Inhalte von Zona Militar direkt in Ihrem Google-Feed.
- Dem WhatsApp-Kanal beitreten: Treten Sie unserem offiziellen WhatsApp-Kanal bei und bekommen Sie die Nachrichten sofort.
Im August dieses Jahres wollen die Luftstreitkräfte der Volksbefreiungsarmee (PLAAF) und die Königlich Thailändische Luftwaffe (RTAF) in Thailand die gemeinsame Luftkampfübung Falcon Strike 2026 durchführen. Mit dem bilateralen Training sollen die Kooperationsbeziehungen weiter gefestigt und zugleich die Kampfflugzeugverbände Chinas und Thailands unter realistischen Bedingungen erprobt werden.
Weiterlesen: Peking reagierte auf Japans Weißbuch und kritisierte dessen Warnungen zu Chinas Streitkräften.
Falcon Strike 2026: Schwerpunkt, Ablauf und geplante Aktivitäten
Die für August vorgesehene Ausgabe von Falcon Strike ist als neunte Auflage des Austauschs zwischen der thailändischen und der chinesischen Luftwaffe geplant und knüpft damit an eine seit 2015 bestehende Tradition an. Nach den vorliegenden Informationen stehen gemeinsame Vorhaben in der integrierten Luftverteidigung ebenso auf dem Programm wie humanitäre Hilfe und Katastrophenhilfe.
China beabsichtigt, hierfür verschiedene Luftfahrzeugplattformen und Einheiten nach Thailand zu verlegen – einschließlich bodengebundener Luftverteidigungskräfte.
Das jüngste Beispiel: Falcon Strike 2024
Bei Falcon Strike 2024 setzte die chinesische PLAAF ihre Mehrzweckjäger J-10 ein, darunter die Zweisitzervariante J-10AS sowie die modernere Version J-10C. Der chinesische Verband operierte von der Basis der Königlich Thailändischen Luftwaffe in Udorn.
In der Ausgabe davor war die PLAAF mit J-10-Jagdbombern, JH-7 A/AII und J-11B/S sowie mit dem luftgestützten Frühwarn- und Führungssystem KJ-500 vertreten. Die RTAF brachte ihrerseits Gripen 39 C/D, Alpha Jets und Saab 340 AEW als Frühwarnplattformen ein.
Das könnte Sie auch interessieren: - Airbus schloss den Verkauf von zwei weiteren Transportflugzeugen C295 an die Luftwaffe Thailands ab - Die Produktion der neuen Gleitbombe der USAF mit über 550 Kilometern Reichweite erhält grünes Licht
Weitere gemeinsame Übungen: „Strike-2024“ und „Blue Strike“
Die militärische Zusammenarbeit zwischen China und Thailand beschränkt sich nicht auf die Luftwaffen. Sie umfasst auch koordinierte Aktivitäten der Heere und Marinen beider Staaten. Ein wichtiger Bezugspunkt ist dabei „Strike-2024“: Im Oktober 2024 eröffneten die Volksbefreiungsarmee Chinas (EPL) und das Königlich Thailändische Heer diese Übung in der chinesischen Stadt Kunming, mit Schwerpunkt auf Antiterror-Training und Geiselbefreiungsoperationen.
Als weiterer zentraler Baustein gelten zudem die maritimen Treffen „Blue Strike“ zwischen den regionalen Seestreitkräften.
Bilaterale Beziehungen zwischen China und Thailand
Neben den gemeinsamen Ausbildungsaktivitäten stützen sich China und Thailand auf mehrere verteidigungsbezogene Handels- und Beschaffungsabkommen, um ihre Fähigkeiten in der Luft, am Boden und zur See breiter aufzustellen. So hat das thailändische Heer den Kauf eines zusätzlichen Loses der gepanzerten Fahrzeuge VCBR 8×8 VN-1 von Norinco umgesetzt und damit den ursprünglichen Vertrag ergänzt.
Weitere Vereinbarungen umfassen den Erwerb der U-Boote S26T durch die Königlich Thailändische Marine von China, die Indienststellung des ersten amphibischen Angriffsschiffes aus chinesischer Fertigung (gebaut bei Hudong-Zhonghua Shipyard) sowie die Beschaffung von QBZ-195T-Sturmgewehren für Thailands Spezialkräfte.
Titelbild (Symbolbild). Bildnachweis: China Military Eng
Kommentare
Noch keine Kommentare. Sei der Erste!
Kommentar hinterlassen